Creedence Clearwater Revival – Der Bayou Rock erwacht

John Fogerty, Bruder Tom und Schulfreund Doug Clifford gründet 1959 die Band im kalifornischen El Cerrito noch unter dem Namen The Blue Velvets. Stu Cook (Klavier und später Bassgitarre) ergänzte einige Monate später das damalige Trio. Auf Schulveranstaltungen und Festen coverten sie damalige Hits.

Erst 1964 brachten sie bei Fantasy Records ihre erste Schallplatte mit den Bandnamen Golliwogs auf den Markt. John Fogerty übernahm den Gesangspart von Bruder Tom und erste kleine Erfolge stellten sich ein als die Band sich 1967 die Band in Creedence Clearwater Revival umbenannte.

Der erste Titel, den sie unter diesem Namen aufnahmen, war Susie Q. Anschließend nahmen sie I Put a Spell on You, Walk on the Water, Get down Woman, Gloomy und weitere Stücke auf. 1968 war das erste Album fertig – die CCR-Manie nahm ihren Lauf.

Der Bayou Rock erwacht

Mit dem 1969 erschienenen Album Bayou Country fand die Band zu ihrem Stil. Die Musik der Gruppe wurde nun als „Bayou Rock“ oder „Swamp Rock“ bezeichnet.


Hier das einzigartige „Woodstock“-Video:
Creedence Clearwater Revival LIVE at Woodstock Aug 16, 1969 – Born on the Bayou

Wikipedia: Ihr Auftritt 1969 als Mit-Headliner des Woodstock-Festivals erschien weder in dem Film über das Festival noch auf dem ursprünglichen Woodstock-Album, da John Fogerty und die Plattenfirma sich weigerten, die Rechte dazu freizugeben. Fogerty betrachtete den Auftritt, der gegen drei Uhr nachts nach einem langen Auftritt der Grateful Dead stattgefunden hatte, als zu schlecht, um veröffentlicht zu werden, da nur ein kleiner Teil des Publikums noch wach war und die Band angeblich mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.


Zur Zeit der Veröffentlichung von Cosmo’s Factory, der fünften LP, befand sich Creedence Clearwater Revival auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Mittlerweile spielte die Band regelmäßig vor großem Publikum in der ganzen Welt, jede Single verkaufte sich millionenfach und jede ihrer bisherigen fünf LPs wies Verkaufszahlen von über einer Million auf.

Nummer-1-Hit in Deutschland

Die im Dezember 1970 veröffentlichte LP Pendulum wurde schon vor dem Erscheinungsdatum über eine Million Mal bestellt. Das Album enthielt mit Hey Tonight den einzigen Nummer-1 Hit für CCR in Deutschland.

Jahre später wurde aber deutlich, dass John Fogerty seine Bandkollegen auf Pendulum inzwischen zu Statisten degradierte. John Fogerty war nie souveräner als auf diesem Album. Die Band war nicht mehr aufrechtzuerhalten. Tom Fogerty schied im Februar 1971 aus und begann seine Solo-Karriere.

Soundcloud zum Hören und…:

Im Juli 1972 löste sich Creedence Clearwater Revival auf. Stu Cook und Doug Clifford gründeten später mit anderen Musikern die Formation Creedence Clearwater Revisited.

John Fogerty war nach der Trennung nur mäßig erfolgreich. 1975 veröffentlichte er auf seinem zweiten Soloalbum das Stück Rockin‘ All Over the World, jenes Lied, das zwei Jahre später durch Status Quo weltberühmt wurde. Rhythmusgitarrist Tom Fogerty starb am 6. September 1990 im Alter von 48 Jahren.

1993 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Externe Links:
John Fogerty geht immer noch auf Tour und performt die Songs von Creedence Clearwater Revival

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Diskografie

Studioalben
Creedence Clearwater Revival (Juni 1968)
Bayou Country (Januar 1969)
Green River (August 1969)
Willy and the Poor Boys (November 1969)
Cosmo’s Factory (Juli 1970)
Pendulum (Dezember 1970)
Mardi Gras (April 1972)

Live-Alben
The Royal Albert Hall Concert (Aufnahme 1970, Veröffentlichung 1980)
The Concert (Recorded at the Oakland Coliseum January 31, 1970. Veröffentlichung 1980)

Creedence Clearwater Revival Kompilations
Spirit Orgaszmus of Jeronimo and Creedence Clearwater Revival (Split-LP auf rosa Vinyl, 1970)
Creedence Gold (1972)
More Creedence Gold (1973)
Chronicle – The 20 Greatest Hits (1976)
Chronicle Volume Two – Twenty Great CCR Classics (1986)
The Ultimate Creedence Clearwater Revival (2000)
The Singles Collection 2 CD (2009)
24 Carat 3 CD (2002)

Singles
Tommy Fogerty & the Blue Velvets[Bearbeiten]
Come On Baby / Oh My Love (Oktober 1961)
Have You Ever Been Lonely / Bonita (November 1961)
Now You’re Not Mine / Yes You Did (Juni 1962)

Creedence Clearwater Revival
Porterville / Call It Pretending (1968)
Suzie Q, Part I & II (Juni 1968)
I Put a Spell on You / Walk on the Water (Oktober 1968)
Proud Mary / Born on the Bayou (Januar 1969)
Bad Moon Rising / Lodi (April 1969)
Green River / Commotion (Juli 1969)
Down on the Corner / Fortunate Son (Oktober 1969)
Travelin‘ Band / Who’ll Stop the Rain (Januar 1970)
Up Around the Bend / Run Through the Jungle (April 1970)
Lookin‘ out My Back Door / Long as I Can See the Light (Juli 1970)
Hey, Tonight / Have You Ever Seen the Rain (Januar 1971)
Sweet Hitch-Hiker / Door to Door (Juli 1971)
Someday Never Comes / Tearin‘ up the Country (März 1972)
Molina / Sailor’s Lament (1972)
I Heard It Through the Grapevine / Porterville (1970)

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