Neil Young – Cortez The Killer: He came dancing across the water…

Lang, lang ist es her, das schon fast Vergessene. Gleichzeitig auch das Mystische, die Geschichten-Erzähler, die stillen, die leisen, die mit Andacht gehörten Texte, die ein schnelles nachträllern verbieten. Einlassen muss man sich – zuhören, was sie zu sagen haben. Eingebettet in sanfte Gitarren und Mundharmonikas. Die musikalischen Helden aus den Siebzigern und Achtziger. Neil Young ist so einer.

Der „Godfather des Grunge“ mit seinen Crazy Horses. Schon mit „On the Beach“, das fünfte, 1974 veröffentlichte Studioalbum von Neil Young. Das ultimative, das triumphale, das spät entdeckte. Als CD wurde es erst 2003 veröffentlicht. Und „Cortez The Killer“ setzt noch oben einen darauf. Sein 3:32 Minuten langes Guitaren-Intro versteht man frühestens nach dem dritten Mal hören. So eindringlich imposant vorbereitet für seinen Gesang, das es mir schaudert. Er wusste es schon.

Eine Pressseshow: Zuma ist ein Rock-Album von Neil Young und Crazy Horse, das im November 1975 auf Reprise Records veröffentlicht wurde. Youngs siebte Solo-LP ist nach dem Zuma Beach in Los Angeles benannt und sein erstes Konzeptalbum. Zuma war nach mehreren eher sanften oder düsteren Alben, zuletzt On the Beach und Tonight’s the Night, die Rückkehr zum Rock, wie zuletzt fünf Jahre zuvor mit Everybody Knows This Is Nowhere. Es war zudem die erste LP mit Crazy Horse nach dem Tod des Gitarristen Danny Whitten, der durch Frank Sampedro ersetzt wurde. Through My Sails wurde mit Crosby, Stills and Nash aufgenommen. Auf CD ist das Album erstmals 1989 bei Reprise erschienen.

Das Album dreht sich um Peru, das Volk der Inkas und die Azteken. Sein unter Fans und Kritikern unbestrittener Höhepunkt ist der vorletzte Song Cortez the Killer. Wegen der kritischen Darstellung des noch zur Franco-Zeit in Spanien als Held angesehenen Eroberers Hernán Cortés (oder Hernando Cortez) in diesem Lied wurde das Album dort damals verboten.

Bud Scopa schrieb am 15. Januar 1976 im Rolling Stone: „Neil Youngs neunte Soloplatte, Zuma, ist bei weitem das beste Album, das er je gemacht hat. Es ist das zusammenhängendste Konzeptalbum, das mir je untergekommen ist, auch wenn ich das nicht gleich gemerkt habe.“ Auch in späteren Alben kehrte Young zur Thematik der amerikanischen Ureinwohner zurück, z.B. im Song Pocahontas auf Rust Never Sleeps (1979) und in Like an Inca auf Trans (1983).

Der englische Original-Text:
https://www.songtexte.de/songtexte/neil-young-cortez-the-killer-15927064.html

Das Audio-File: Neil Young – Cortez The Killer:


Die deutsche Übersetzung:
https://www.neil-young.info/chords-texte/texte-uebersetzt/1631-cortez-the-killer-deutsch.html

Neil Young mit Cortez The Killer:

Die Story zu On The Beach von Neil Young auf xuxos.de von Manfred Mai

Das Audio-File On The Beach:

Neil Young On The Beach Live Video May 1 1999 Chicago

Die Socials

youtube neil young channel https://www.youtube.com/user/neilyoungchannel/featured

Fansite mit vielen Infos: http://www.neilyoung.com

Deutsche Labelseite – Aktuelle Infos und Snippets: http://www.neil-young.info

Offiziel Warner Music: http://www.warnermusic.de/neilyoung/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Young

Komplettes Neil Young Archiv: https://www.neilyoungarchives.com/#/?_k=k3dcpn

Das Album Zuma Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Zuma_(Album)

https://www.laut.de/Neil-Young: „They all sound the same“, schreit jemand aus dem Publikum. „It’s all one song“, antwortet Neil Young, bevor er beginnt, auf der Liveplatte „Year Of The Horse“ von 1997 in die Saiten seiner Gitarre zu hauen.
Besser lässt sich der kanadische Musiker kaum charakterisieren. Nicht, weil seine Lieder alle gleich klingen, sondern, weil sie fern von sonst üblichen Elementen wie Glamour, Mode und Verkaufszahlen entstehen und sich so durch eine ganz besondere Konsequenz auszeichnen.

1945 als Neil Percival Kenneth Robert Ragland Young geboren, wächst der Sänger in der kanadischen Provinz Ontario auf. In seiner Kindheit überlebt er mehrere schwere Leiden. Er erkrankt an Diabetes, Epilepsie und Polio, das seine linke Körperhälfte lebenslang beeinträchtigt.

1963 zieht es Young nach Toronto, wo er als Singer/Songwriter durch die Clubs tingelt. In Joni Mitchell und Stephen Stills trifft er in dieser Zeit verwandte Seelen. 1966 siedelt er nach Los Angeles um und gründet mit Stills die Folk-Rock Gruppe Buffalo Springfield. Die Zusammenarbeit hält zwei Jahre an und führt mit drei veröffentlichten Platten zu den ersten Erfolgen.

1969 erscheint mit „Neil Young“ das erste Soloalbum. Anerkennung kommt jedoch erst ein Jahr später mit dem zweiten Werk „Everybody Knows This Is Nowhere“. Mit „Cinnamon Girl,“ „Cowgirl In The Sand“ und „Down By The River“ enthält es drei seiner berühmtesten Lieder. Die er, im typischen Young-Stil, an einem einzigen Tag schreibt, als er mit Grippe im Bett liegt. Auf der Scheibe arbeitet er zum ersten Mal mit Crazy Horse zusammen, die Gruppe, die ihn seitdem immer wieder begleitet.

Im August 1969 tritt er mit Crosby, Stills And Nash beim Woodstock-Festival auf. CSN&Y wird eine der erfolgreichsten Gruppen des Folk-Rock Genres. Young verlässt sie zwar 1971, ist aber immer wieder für eine Reunion gut. 1974 touren sie durch ausverkaufte Arenen, 2006 machen sie mit einer Konzertreise Stimmung gegen George W. Bush und den Irak-Krieg.

1970 erscheint „After The Gold Rush“, ein Erfolg, der den Weg für „Harvest“ eröffnet – das Album, das Young 1972 zum Superstar macht. In Nashville aufgenommen und zwischen Folk, Pop und Country angesiedelt, ist sie in den USA die meistverkaufte Platte des Jahres. Mit „Heart Of Gold“ enthält sie zudem Youngs bekanntestes Lied.

Es folgt eine erste Phase der introspektiven Haltung. Bis 1978 veröffentlicht Young sieben meist düstere und pessimistische Alben, aus denen „Zuma“ (1975) mit dem Klassiker „Cortez The Killer“ hervorsticht. Ein Gemütszustand, der mit dem Drogentod verschiedener Personen in seiner nächsten Umgebung sowie mit der Geburt eines autistischen Sohnes in Verbindung steht. Weiterlesen…

Die unwahrscheinliche Geschichte des Neil Young Erzählt zu seinem 70. Geburtstag Von Walter Erhart – Extrem lesenswert…

„Cortez the Killer“ ist ein Song von Neil Young von seinem 1975-Album, Zuma. Es wurde mit Young-Band Crazy Horse aufgezeichnet und auf Platz # 39 auf den Guitar World 100 Greatest Guitar Solos und # 321 on Rolling Stone Liste der 500 Greatest Songs aller Zeiten.

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